Zerophilia- heute er, morgen sie.

zerophiliathemovie.com

Dem Film „Zerophilia“ , den ich in diesem Beitrag diskutieren möchte, liegt ein interessantes Konzept zugrunde: Wegen eines dritten Geschlechtschromosom, dem „z“ Chromosom, das durch seine Entjungferung aktiviert wurde, ändert der Jugendliche Luc sein Geschlecht. Zunächst langsam, bei Erregung, bis er schließlich komplett ein Mädchen ist. Luc hat stark mit seiner schwindenden Männlichkeit und seiner zunehmenden Feminisierung zu kämpfen. Und das, wo er sich doch gerade in Michelle verliebt hat! Als sein weibliches Alter Ego, Lucca, fühlt er sich jedoch stark zu Michelles Bruder Max hingezogen. Zum Glück erhält er Hilfe von seinem besten Freund und dessen Freundin, sowie von Sydney, einer Doktorin.

Dieser Plot, der im Netz gerne als „Teenie Slash Horrorfilm“ charakterisiert wird, könnte sehr leicht sehr trashig werden. Herausragend realisiert ist der Film auch kaum zu nennen, und er zieht nicht das aus dem Konzept, was er hätte werden können: ein Genderbendingfilm, der unsere Konzepte von Geschlechtsidentitäten komplett über den Haufen wirft. Dennoch weist er viele sehr gelungene Aspekte auf. Beide Seiten möchte ich im Folgenden diskutieren, und dabei auch das Ende des Films berücksichtigen. Also spoiler alert! Schaut euch vielleicht erst den Film an, und lest dann auf der nächsten Seite weiter!

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